SchneeToni am Freitag: Kein Wintereinbruch – Schnee bleibt ein Hochgebirgsthema
Für die Schweizer Alpen ist heute kein Wintereinbruch angesagt. Nördlich der Alpen wird es vielerorts trocken, im Westen oft sonnig. An den zentralen und östlichen Alpen halten sich Wolken länger, während im Süden und Engadin einzelne Schauer möglich bleiben.
Neuschnee ist heute kein flächiges Thema
Die Niederschlagsaktivität ist am Freitag deutlich geringer als während der wechselhaften Phase zur Wochenmitte. Damit fehlt die Grundlage für einen verbreiteten Neuschneezuwachs in den Schweizer Alpen.
Wo im Süden oder Engadin einzelne Schauer auftreten, bleibt deren räumliche Ausdehnung begrenzt. Eine markante Schneefalllage bis in mittlere Höhen ist nicht angezeigt.
Wolken können am Alpennordrand die Sicht bremsen
Die Bise staut Restfeuchte an den zentralen und östlichen Alpen. Dadurch kann die Sicht in Gipfel- und Kammlagen zeitweise schlechter sein als im westlichen Alpenraum, obwohl es vielerorts trocken bleibt.
Für Bergtouren ist deshalb heute weniger der Niederschlag als die lokale Wolkenuntergrenze entscheidend.
Bestehende Schneefelder bleiben in hohen Lagen relevant
Auch ohne Neuschnee verschwinden hochalpine Schneefelder und Gletscherflächen nicht. Auf sehr hohen Routen können alte Schneereste, Firn und Eis weiterhin eine Rolle spielen, besonders in schattigen Expositionen.
Das ist aber etwas anderes als ein aktueller Wintereinbruch. SchneeToni trennt deshalb bewusst zwischen bestehender hochalpiner Schneelage und neuem Schneefall.
Das Wochenende wird freundlicher
Für Samstag zeichnet sich in der Schweiz verbreitet sonniges Wetter ab. Damit verbessern sich die Sichtbedingungen in vielen Bergregionen. In der Höhe bleiben Temperatur, Wind und lokale Schneefelder trotzdem eigenständige Faktoren für die Tourenplanung.
Stand: Freitag, 11. September 2026, 09:00 Uhr.