SchneeToni
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Sonniger Samstag in den Alpen: Neuschnee kein Thema – Altschnee und Eis bleiben hochalpin entscheidend

Der Samstag bringt in den Schweizer Alpen vielerorts sehr gute Sicht und lange sonnige Abschnitte. Eine aktuelle Neuschneelage ist nicht das Thema. In hochalpinen Lagen bleiben jedoch bestehende Schneefelder, Firn und Gletscherflächen ein wichtiger Faktor – besonders nach den frischen Nächten.

Kein Wintereinbruch, sondern stabiles September-Bergwetter

Der Hochdruckeinfluss sorgt am Samstag für einen überwiegend trockenen und sonnigen Wettercharakter. Damit fehlt die Grundlage für einen verbreiteten Neuschneezuwachs. Schnee bleibt heute ein Thema bestehender hochalpiner Flächen, nicht einer neuen winterlichen Schneedecke.

Frische Nacht kann Altschnee verhärten

Im Norden der Schweiz liegen die Frühwerte vielerorts nur zwischen 7 und 11 Grad, in hohen Lagen deutlich tiefer. Bestehende Schneefelder können nach klaren Nächten am Morgen hart oder stellenweise vereist sein.

Wer Hochtouren plant, sollte deshalb nicht nur auf die Wetterprognose, sondern auch auf Exposition, Untergrund und Tageszeit achten.

Gletscher bleiben unabhängig vom Wetter anspruchsvoll

Spalten, blankes Eis und Übergänge zwischen Fels und Gletscher verändern sich im Spätsommer stark. Sonniges Wetter verbessert zwar die Sicht, beseitigt diese objektiven Gefahren aber nicht.

Lawinenbulletin saisonal nur bei Bedarf

Das SLF veröffentlicht im Sommer und Herbst Lawinenbulletins situationsabhängig, wenn genügend Schnee für eine relevante Lawinengefahr vorhanden ist. Fehlt ein reguläres Bulletin, bedeutet das nicht, dass hochalpine Schnee- und Eisflächen risikofrei sind.

Stand: Samstag, 12. September 2026, 07:10 Uhr.