Hochalpine Schweizer Berglandschaft mit Gletscher, Fels und spätsommerlichem Wetter.
Aktuelles 06.09.2026 SchneeToni

Nullgradgrenze um 4500 Meter: Der Spätsommer reicht bis weit hinauf in die Alpen

Von einem Wintereinbruch kann in den Schweizer Alpen am Sonntag keine Rede sein. Die Luft bleibt aussergewöhnlich mild, und die Nullgradgrenze liegt regional um 4500 Meter. Erst im Verlauf der neuen Woche zeichnet sich in der Höhe eine markantere Abkühlung ab.

Der Sonntag bringt in den Alpen weiterhin sehr milde Verhältnisse. Die Nullgradgrenze liegt ausgesprochen hoch und erreicht regional Werte um 4500 Meter. Damit herrscht selbst in grossen Höhen noch spätsommerlicher Charakter.

Für SchneeToni ist das vor allem deshalb bemerkenswert, weil sich die Wetterlage klar von frühherbstlichen oder gar winterlichen Szenarien abhebt. Schnee ist in den meisten Alpenregionen derzeit höchstens auf den höchsten Gletscher- und Gipfelbereichen ein Thema. Aus Niederschlag lässt sich aktuell also keinesfalls automatisch auf Schnee in tieferen Höhen schliessen.

Abkühlung rückt näher

Mit der allmählich unbeständigeren Wetterentwicklung zu Beginn der neuen Woche sinkt die Nullgradgrenze langsam. Zur Wochenmitte könnte dann spürbar kühlere Luft in die Alpen gelangen.

Kein voreiliger Wintereinbruch

Ob und wie stark dies auf den höchsten Gipfeln zu neuem Schnee führt, lässt sich derzeit noch nicht seriös bis in alle Details festlegen. Klar ist aber: Der Sonntag steht in den Bergen nochmals ganz im Zeichen des Spätsommers – mit sehr milden Temperaturen und trockenen Bedingungen in vielen Regionen.