Noch kein Wintereinbruch: Warum Neuschnee am Dienstag in den Alpen kaum ein Thema ist
Am Dienstag herrscht in weiten Teilen der Alpen ruhiges Hochdruckwetter. In den Tälern ist der Morgen kühl, tagsüber wird es deutlich milder. Selbst in hohen Lagen liegen die Temperaturen für Ende September vergleichsweise hoch.
Damit fehlt die wichtigste Kombination für einen markanten Neuschneetag: Es gibt weder verbreitet kräftigen Niederschlag noch ausreichend kalte Luft. Auf der Zugspitze werden am Dienstag laut DWD rund 10 Grad als Tagesmaximum erwartet; auch das zeigt, wie hoch die Nullgradgrenze liegt.
Für Touren bedeutet das gute Sicht und vielerorts trockene Wege, aber grosse Temperaturunterschiede zwischen Schatten und Sonne. Gletscher- und hochalpine Bereiche bleiben unabhängig davon anspruchsvoll.
Die Lage ist also spätherbstlich nur im Kalender, nicht in der Luftmasse. Ein einzelnes Schneefeld in grosser Höhe ist etwas anderes als ein flächiger Wintereinbruch – davon sind die Alpen am Dienstag klar entfernt.
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